
Lärm ist einer der größten Störfaktoren in modernen Bürogebäuden und gewerblichen Immobilien. Konzentriertes Arbeiten erfordert Ruhe, und vertrauliche Gespräche benötigen Diskretion. Genau hier setzt Schallschutz & Akustikbau an. Az Bau (azarm bau) bietet Unternehmen in Hamburg professionelle Lösungen, um Lärmbelästigung effektiv zu minimieren und die Raumakustik zu optimieren. Wir verstehen die physikalischen Gesetze des Schalls und nutzen hochwertige Systeme, etwa von Knauf, um Arbeitswelten zu schaffen, in denen sich Mitarbeiter wohlfühlen und produktiv leisten können.
Der bauliche Schallschutz hat die Aufgabe, Menschen in Aufenthaltsräumen vor unzumutbaren Belästigungen durch Schallübertragung aus fremden Wohn- und Arbeitsbereichen sowie vor Außenlärm zu schützen.
Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen zwei Bereichen: Der Bauakustik, die das Eindringen von Lärm verhindert, und der Raumakustik, die den Klang im Raum verbessert.
Bei der Schalldämmung von Trennwänden im Trockenbau kommt das Masse-Feder-Masse-Prinzip zum Tragen. Zwei schwere Beplankungsschalen (Masse), beispielsweise aus Gipsplatten, werden durch eine weiche Dämmschicht aus Mineralwolle und die flexible Metallunterkonstruktion (Feder) voneinander entkoppelt. Trifft Schall auf die erste Schale, wird diese in Schwingung versetzt. Die Energie wird jedoch durch die „Feder“ und den Hohlraumdämpfer so stark gebremst, dass an der zweiten Schale nur noch ein Bruchteil des Schalls ankommt. So erreichen leichte Trockenbauwände oft weit höhere Dämmwerte als massive Betonwände gleicher Dicke.
Für unsere gewerblichen Kunden ist dies entscheidend, um Meetingräume schalldicht zu gestalten. Professioneller Schallschutz & Akustikbau ist somit eine Investition in die Vertraulichkeit.
Dauerhafte Lärmbelastung am Arbeitsplatz führt nachweislich zur Ausschüttung von Stresshormonen, was langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und die kognitive Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter stark beeinträchtigt.
Deshalb ist die Einhaltung gesetzlicher Normen für uns Pflicht.
Die DIN 4109 legt die Mindestanforderungen an den Schallschutz im Hochbau fest. Sie unterscheidet zwischen Anforderungen an den Schutz gegen Außenlärm, Luftschall aus fremden Räumen und Trittschall. Für Bürogebäude und Verwaltungsbauten werden oft erhöhte Schallschutzanforderungen vereinbart, die über die Mindestwerte der DIN 4109 hinausgehen (Beiblatt 2 oder VDI 4100), um einen zeitgemäßen Komfort und ungestörtes Arbeiten sicherzustellen. Die Planung muss hierbei detailliert erfolgen, da nachträgliche Verbesserungen oft aufwendig und teuer sind.
Ein häufiges Problem in Großraumbüros ist jedoch nicht nur der Lärm von außen, sondern der Hall im Inneren.
Die Nachhallzeit ist das wichtigste Kriterium für die Raumakustik und beschreibt die Zeitspanne, in der der Schalldruckpegel nach Abschalten der Schallquelle um 60 Dezibel abfällt.
Hier kommen unsere Absorber-Lösungen ins Spiel. Wenn wir über Schallschutz & Akustikbau sprechen, meinen wir auch die Optimierung der Sprachverständlichkeit.
Poröse Absorber, wie Mineralfaserplatten oder offenporige Schaumstoffe, lassen die Schallwellen in ihr Material eindringen. Durch die Reibung der Luftmoleküle an den Porenwänden wird die Bewegungsenergie des Schalls in Wärmeenergie umgewandelt – der Schall wird „geschluckt“. Diese Materialien sind besonders effektiv im mittleren und hohen Frequenzbereich, der für die menschliche Sprache relevant ist. Durch die gezielte Platzierung an Decken und Wänden kann der „Lärmpegel“ in einem Raum signifikant gesenkt werden, ohne dass bauliche Trennungen notwendig sind.
Ein kritischer Punkt bei der Montage ist die Vermeidung von Schallbrücken. Ein kleiner Fehler kann die gesamte Dämmung zunichtemachen.
Schallnebenwege, also die Übertragung von Schall über flankierende Bauteile wie durchlaufende Estriche, Lüftungskanäle oder Kabeltrassen, können die Schalldämmung einer Trennwand erheblich verschlechtern und müssen entkoppelt werden.
Wir achten bei Az Bau penibel auf diese Details. Wir verwenden beispielsweise spezielle Profile und Dichtungsbänder.
Um eine optimale Schalldämmung zu gewährleisten, müssen Trockenbauprofile am Boden und an der Decke mit einem akustischen Trennwandkitt oder Dichtungsband versehen werden. Dies verhindert eine starre Verbindung zum Baukörper. Ebenso wichtig ist die hohlraumfreie Verlegung der Dämmstoffe. Lücken in der Dämmung oder Hohlstellen hinter den Profilen wirken als Schallbrücken und lassen den Lärm fast ungehindert passieren. Bei hohen Anforderungen kommen zudem Federschienen oder freitragende Deckensysteme zum Einsatz, die eine vollständige akustische Entkopplung sicherstellen.
Materialwahl ist dabei der Schlüssel zum Erfolg im Schallschutz & Akustikbau.
Spezielle Schallschutzplatten, wie die Knauf Diamant oder Silentboard, besitzen eine höhere Rohdichte und einen veränderten Gipskern, wodurch sie im Vergleich zu Standardplatten deutlich bessere Schalldämmwerte erzielen.
Gerade für Anwaltskanzleien oder Arztpraxen in Hamburg ist Diskretion das oberste Gebot.
Vertraulichkeitsschutz ist in vielen Berufsfeldern essenziell. Konstruktionen müssen so ausgelegt sein, dass Gespräche im Nachbarraum nicht verstanden werden können. Dies wird oft durch Doppelständerwände realisiert, bei denen zwei Reihen von Metallprofilen getrennt voneinander aufgestellt werden, sodass keine mechanische Verbindung zwischen den beiden Wandseiten besteht. Ergänzt durch hochwertige Dämmwolle und eine mehrlagige Beplankung entsteht eine Barriere, die selbst laute Stimmen effektiv isoliert und absolute Diskretion ermöglicht.
Wir realisieren diese Systeme sauber und schnell.
Akustikdecken mit Lochdesign absorbieren nicht nur Schall, sondern dienen auch als gestalterisches Element, wobei der Lochanteil und die Vliesbeschichtung die akustische Wirksamkeit maßgeblich bestimmen.
Abschließend lässt sich sagen: Wer am Schallschutz & Akustikbau spart, zahlt später doppelt – durch unzufriedene Mitarbeiter und teure Nachbesserungen.
Leidet die Konzentration in Ihrem Unternehmen unter Lärm? Suchen Sie nach einer Lösung für absolute Diskretion in Ihren Besprechungsräumen? Az Bau (azarm bau) ist Ihr Experte in Hamburg für anspruchsvollen Schallschutz und Akustikbau.
Wir arbeiten vorwiegend mit Firmenkunden und wissen, worauf es ankommt: Termintreue, saubere Baustellen und zertifizierte Qualität. Wir verwenden Premium-Materialien von Knauf und anderen Marktführern, um bauphysikalisch perfekte Ergebnisse zu liefern. Ob schallisolierte Trennwände für Büros oder akustisch wirksame Deckensegel für Hallen – wir haben die Erfahrung aus 15 Jahren.
Sorgen Sie für Ruhe. Wir kümmern uns um den Bau.
Kontaktieren Sie uns für eine akustische Beratung:
1. Was ist der Unterschied zwischen Schalldämmung und Schalldämpfung?
Schalldämmung (Bauakustik) verhindert, dass Lärm von Raum A nach Raum B gelangt (z.B. durch eine dicke Wand). Schalldämpfung (Raumakustik) sorgt dafür, dass es innerhalb von Raum A weniger hallt (z.B. durch Akustikdecken). Wir bieten beides an.
2. Wie viel Lärm schluckt eine Trockenbauwand?
Das hängt vom Aufbau ab. Eine einfache Wand schafft ca. 45 dB. Eine hochwertige Doppelständerwand mit Spezialplatten (z.B. Knauf Silentboard) kann Werte über 70 dB erreichen, was besser ist als viele Betonwände.
3. Können Sie die Akustik in einem fertigen Büro verbessern, ohne alles abzureißen?
Ja, absolut. Wir können nachträglich Vorsatzschalen vor die Wände setzen (für Dämmung) oder Deckensegel und Baffeln installieren (gegen Hall), ohne den laufenden Betrieb lange zu stören.
4. Welches Material ist am besten für Schallschutz?
Wir setzen auf die Kombination von Masse und Feder. Schwere Gipsplatten (wie Knauf Diamant) und weiche Mineralwolle im Hohlraum sind ideal. Für Raumakustik nutzen wir Mineralfaserplatten oder Akustikschaum.
5. Helfen Eierkartons an der Wand gegen Lärm?
Nein, das ist ein Mythos. Eierkartons haben kaum Masse zur Dämmung und absorbieren Schall nur sehr schlecht. Professioneller Schallschutz erfordert geprüfte Baumaterialien.
6. Wie lange dauert der Einbau einer Schallschutzwand?
Das geht sehr zügig. Ein erfahrenes Team von Az Bau kann eine Standard-Trennwand oft innerhalb von 1-2 Tagen komplett errichten und schließen.
7. Was kostet professioneller Schallschutz?
Da die Anforderungen (gewünschter dB-Wert, Brandschutz, Wandhöhe) sehr unterschiedlich sind, gibt es keinen Pauschalpreis. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot nach einer Analyse vor Ort.
8. Ist Schallschutz auch Wärmeschutz?
Ja, in den meisten Fällen. Die Mineralwolle, die wir in die Wände und Decken einbauen, dient primär dem Schallschutz, ist aber gleichzeitig ein hervorragender Wärmedämmstoff.
9. Was sind Schallbrücken?
Das sind Schwachstellen, über die Schall „entwischt“, z.B. durchgehende Rohre, Steckdosen, die sich direkt gegenüberliegen, oder eine starre Verbindung zum Boden. Wir entkoppeln diese Bereiche fachgerecht.
10. Brauchen wir für den Umbau eine Genehmigung?
Für reine Innenausbaumaßnahmen im Trockenbau (nichttragende Wände) ist meist keine Baugenehmigung nötig. Bei Mietobjekten müssen Sie jedoch den Eigentümer informieren.
Arbeitsstättenverordnung (Anforderungen an Lärmschutz am Arbeitsplatz)
Bauphysik-Kalender (Schallschutz im Holz- und Trockenbau)
Bundesverband der Gipsindustrie e.V. (Schallschutz mit Gipsplatten)
DEGA (Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. – Empfehlungen für Büros)
DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau – Grundlagen)
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (Studien zur Büroakustik)
Knauf Schallschutz-Ordner (Technische Werte und Systemaufbauten)
Rigips Kompendium (Planungshilfe für Schallschutzwände)
VDI 2569 (Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros)
Trockenbau-Akustik Fachzeitschrift (Praxisbeispiele für Entkopplung)
Isoliertechnik-Handbuch (Eigenschaften von Mineralwolle)



