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Baulicher Brandschutz F30–F90

Sicherheit ohne Kompromisse: Baulicher Brandschutz F30–F90 für Unternehmen Sicherheit ist in gewerblichen Immobilien und Bürokomplexen kein Luxus, sondern eine gesetzliche Notwendigkeit. Ein Brand kann nicht nur immense Sachschäden verursachen, sondern im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden. Az Bau (azarm bau) ist Ihr spezialisierter Partner in Hamburg, wenn es um die fachgerechte Umsetzung von Brandschutzkonzepten geht. Wir realisieren Baulicher Brandschutz F30–F90 Lösungen, die strengsten Normen entsprechen. Dabei setzen wir auf bewährte Systeme, unter anderem von Knauf, um Feuerwiderstandsklassen sicher zu erreichen und Fluchtwege zu schützen.

Sicherheit ohne Kompromisse: Baulicher Brandschutz F30–F90 für Unternehmen

Sicherheit ist in gewerblichen Immobilien und Bürokomplexen kein Luxus, sondern eine gesetzliche Notwendigkeit. Ein Brand kann nicht nur immense Sachschäden verursachen, sondern im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden. Az Bau (azarm bau) ist Ihr spezialisierter Partner in Hamburg, wenn es um die fachgerechte Umsetzung von Brandschutzkonzepten geht. Wir realisieren Baulicher Brandschutz F30–F90 Lösungen, die strengsten Normen entsprechen. Dabei setzen wir auf bewährte Systeme, unter anderem von Knauf, um Feuerwiderstandsklassen sicher zu erreichen und Fluchtwege zu schützen.

Die Feuerwiderstandsklasse gibt an, wie viele Minuten ein Bauteil im Brandfall seine Funktion behält, wobei F30 für feuerhemmend und F90 für feuerbeständig steht.

Diese Klassifizierungen sind das Herzstück eines jeden Brandschutzkonzeptes. Besonders in sanierten Altbauten oder modernen Open-Space-Büros müssen Wände und Decken exakt definiert sein.

Nach DIN 4102 werden Bauteile in Feuerwiderstandsklassen eingeteilt. F30 bedeutet, dass das Bauteil dem Feuer mindestens 30 Minuten lang widersteht, ohne seine Tragfähigkeit zu verlieren oder den Raumabschluss zu gefährden. F60 steht für 60 Minuten und F90 für 90 Minuten. Diese Klassifizierung ist entscheidend für die Planung von Fluchtwegen, da sie sicherstellt, dass Menschen genügend Zeit haben, das Gebäude zu verlassen, bevor Strukturen versagen oder sich Rauch und Feuer ausbreiten.

Wir bei Az Bau wissen, dass Trockenbau hier oft die effizienteste Lösung ist. Viele unterschätzen die Leistungsfähigkeit von Gipsplatten im Bereich Baulicher Brandschutz F30–F90, doch die Chemie spricht für sich.

Im Brandfall wird das im Gips kristallin gebundene Wasser freigesetzt, verdampft und bildet einen Dampfschleier, der die Ausbreitung des Feuers verzögert und die Konstruktion kühlt.

Um höhere Widerstandsklassen zu erreichen, verwenden wir spezielle Platten und Aufbauten.

Trockenbauwände können durch entsprechende Beplankung und Dämmung problemlos hohe Brandschutzanforderungen erfüllen. Bei einer F90-Wand werden in der Regel zwei Lagen 12,5 mm starke Feuerschutzplatten (GKF) auf jeder Seite einer Metallunterkonstruktion angebracht. Der Hohlraum wird mit nichtbrennbarer Mineralwolle gefüllt. Diese Konstruktion verhindert den Durchgang von Feuer und Hitze und schützt angrenzende Räume effektiv vor einer Brandausbreitung, was besonders in dicht bebauten Bürokomplexen lebensrettend sein kann.

Ein weiterer kritischer Punkt bei Renovierungen in Hamburg ist der Schutz von tragenden Elementen.

Stahlträger und Stützen verlieren bei Temperaturen über 500 Grad Celsius ihre Tragfähigkeit, weshalb sie durch spezielle Brandschutzbekleidungen vor direkter Hitzeeinwirkung geschützt werden müssen.

Hier bieten wir maßgeschneiderte Verkofferungen an, die sich nahtlos in das Raumdesign einfügen.

Die Bekleidung von Stahlbauteilen mit Gipsplatten ist eine gängige Methode, um die Feuerwiderstandsdauer zu erhöhen. Da Stahl im Brandfall schnell seine Festigkeit verliert, verhindern die Platten ein zu schnelles Aufheizen des Metalls. Je nach Profilfaktor des Stahlträgers (U/A-Wert) und der geforderten Feuerwiderstandsklasse (z.B. F90) wird die Dicke der Bekleidung berechnet. So können auch in sanierten Altbauten statisch relevante Bauteile sicher in das Brandschutzkonzept integriert werden, ohne die Optik zu stören.

Aber nicht nur Wände und Träger sind wichtig. Ein professioneller Baulicher Brandschutz F30–F90 muss auch die Decken und Installationen berücksichtigen.

Unterdecken in F90-Qualität schützen den darüber liegenden Deckenhohlraum vor Brandbelastung von unten oder verhindern, dass ein Feuer im Deckenhohlraum auf den darunter liegenden Raum übergreift.

Besonders heikel sind Durchbrüche für Kabel und Rohre. Ein kleines Loch kann die gesamte Sicherheit gefährden.

Kabel- und Rohrabschottungen verschließen Öffnungen in Wänden und Decken feuer- und rauchdicht, um zu verhindern, dass sich ein Brand über Leitungswege in andere Brandabschnitte ausbreitet. Systeme wie Weichschotts aus Mineralfaserplatten mit ablativer Beschichtung oder Mörtelschotts kommen hier zum Einsatz. Diese Maßnahmen sind essenziell, da Rauchgase oft schneller tödlich wirken als das Feuer selbst. Eine fachgerechte Schottung stellt sicher, dass Flure rauchfrei bleiben und als Rettungswege nutzbar sind.

Die Verantwortung liegt hier klar beim Betreiber der Immobilie.

Gebäudeeigentümer und Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, die Brandschutzauflagen einzuhalten und regelmäßig zu prüfen, um die Sicherheit der Beschäftigten und Besucher jederzeit zu gewährleisten.

Deshalb dokumentieren wir unsere Arbeit bei Az Bau lückenlos.

Die Klassifizierung von Baustoffen erfolgt in Brandverhaltensklassen. Nichtbrennbare Baustoffe der Klasse A1 und A2, wie Mineralwolle oder bestimmte Gipsprodukte, leisten keinen Beitrag zum Brand. Sie entwickeln kaum Rauch und tropfen nicht brennend ab. Die Verwendung solcher Materialien ist in Flucht- und Rettungswegen sowie in Treppenhäusern vorgeschrieben, um die Brandlast so gering wie möglich zu halten und die Rettungskräfte bei Löscharbeiten nicht zu gefährden.

Mit uns sind Sie auf der sicheren Seite. Wir setzen Baulicher Brandschutz F30–F90 nicht nur um, wir leben ihn.

Gipskartonfeuerschutzplatten enthalten Glasfasern zur Armierung des Gipskerns, damit dieser im Brandfall länger zusammenhält und den Feuerwiderstand der Konstruktion maßgeblich erhöht.

Vertrauen Sie auf Qualität und Erfahrung, wenn es brenzlig wird. Schützen Sie Ihr Unternehmen mit professionellem Baulicher Brandschutz F30–F90.

Az Bau (azarm bau) – Ihr Schutzschild gegen Feuer

Ist Ihre Immobilie brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand? Riskieren Sie keine behördlichen Stilllegungen oder Versicherungsprobleme. Az Bau (azarm bau) ist Ihr Experte für Brandschutzsanierung in Hamburg.

Wir arbeiten eng mit Brandschutzgutachtern zusammen und setzen geforderte Maßnahmen präzise um. Wir nutzen zertifizierte Systeme von Knauf und anderen Premium-Herstellern. Ob F30-Trennwände, F90-Schachtwände oder die Bekleidung von Stahlträgern – wir liefern alles aus einer Hand, inklusive der notwendigen Fachunternehmererklärung.

Sicherheit ist planbar. Handeln Sie, bevor es zu spät ist.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was genau ist der Unterschied zwischen F30 und F90?

Die Zahl steht für die Minuten, die ein Bauteil dem Feuer standhält. F30 (feuerhemmend) hält mindestens 30 Minuten, F90 (feuerbeständig) mindestens 90 Minuten. In Hochhäusern oder für Brandwände ist oft F90 vorgeschrieben, während in kleineren Büroeinheiten oft F30 reicht.

2. Kann man eine normale Wand zur Brandschutzwand machen?

Direkt nicht, aber wir können sie ertüchtigen. Durch das Anbringen einer Vorsatzschale mit entsprechender Feuerschutzbeplankung (z.B. Knauf Massivbauplatten) kann oft die geforderte Brandschutzklasse erreicht werden.

3. Müssen Stahlträger immer verkleidet werden?

Nicht immer, aber oft. Stahl verliert bei Hitze schnell seine Tragkraft. Wenn der Träger für die Statik des Gebäudes notwendig ist, muss er meistens mit F30 bis F90 bekleidet werden (Gips oder Brandschutzanstrich).

4. Was passiert mit Kabeln, die durch eine Brandschutzwand gehen?

Diese Öffnungen müssen „geschottet“ werden. Wir verwenden zertifizierte Brandschotts (Mörtel oder Weichschott), die im Brandfall aufschäumen und das Loch abdichten, damit kein Rauch oder Feuer durchkommt.

5. Bekomme ich einen Nachweis für die Versicherung?

Ja. Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie von uns eine Fachunternehmererklärung (Übereinstimmungserklärung), die bestätigt, dass alle Arbeiten normgerecht und gemäß den Herstellervorgaben ausgeführt wurden.

6. Ist Trockenbau im Brandschutz schlechter als Beton?

Nein. Trockenbau ist im Brandschutz extrem leistungsfähig. Durch das gebundene Wasser im Gips kühlen die Platten aktiv. F90 ist im Trockenbau Standard und oft schlanker und leichter zu realisieren als mit Massivbauweise.

7. Was kostet eine F90-Wand pro Quadratmeter?

Das ist teurer als eine Standardwand, da mehr Material (doppelte Beplankung, Feuerschutzplatten, Steinwolle) und Arbeitszeit nötig sind. Preise kalkulieren wir individuell nach Besichtigung und Anforderung.

8. Sind Brandschutztüren auch Teil Ihrer Leistung?

Wir bereiten die Wandöffnungen für Brandschutztüren vor (mit Verstärkungsprofilen UA-Profile) und bauen die Zargen fachgerecht ein. Die Türblätter selbst beziehen wir von Partnern.

9. Wie erkenne ich Feuerschutzplatten?

Die klassischen Feuerschutzplatten (GKF) sind auf der Kartonoberfläche meist mit roter Schrift bedruckt oder haben eine rötliche Papierfärbung (bei Knauf oft „Piano“ oder „Feuerschutzplatte“).

10. Muss Dämmwolle in die Wand?

Ja, für F30-F90 Wände ist fast immer eine Hohlraumdämmung aus Mineralwolle vorgeschrieben. Diese muss einen Schmelzpunkt von über 1000 °C haben (nicht brennbar, A1).

 

Quellenverzeichnis

 

  • Bauordnung der Länder (LBO) (Gesetzliche Grundlagen zum Brandschutz)

  • Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. (Leitfaden für baulichen Brandschutz)

  • DIN 4102-2 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen)

  • Feuertrutz Magazin (Fachartikel zur Kapselung von Holz und Stahl)

  • Industrieverband Gips e.V. (Brandschutz mit Gipsplatten)

  • Knauf Brandschutzordner (Systemdatenblätter Wände und Decken)

  • Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie MLAR (Anforderungen an Kabeldurchführungen)

  • Promat Handbuch (Bautechnischer Brandschutz für Stahltragwerke)

  • Rigips Planen und Bauen (Detailkatalog Brandschutzsysteme)

  • VDI 3819 (Brandschutz in der Gebäudetechnik)

  • Versicherungskammer Bayern (Merkblatt Brandschutz im Betrieb)

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