
Ein **barrierefreies Bad ist weit mehr als nur ein Luxus: Es ist eine durchdachte Lösung, die Komfort, Sicherheit und Mobilität für alle Generationen vereint. Bei Azarm Bau verstehen wir, wie wichtig ein solches Bad ist – besonders, wenn es darum geht, das tägliche Leben zu erleichtern und Unabhängigkeit zu fördern.
1. Demografischer Wandel
In einer immer älter werdenden Gesellschaft gewinnen barrierefreie Badezimmer stark an Bedeutung. Gerade im Alter oder bei körperlichen Einschränkungen unterstützt ein barrierefreies Bad die Selbstständigkeit und verringert das Sturzrisiko. 1
2. Normen und Sicherheit
Die Norm DIN 18040-2 definiert zentrale Anforderungen für barrierefreie Bäder in Wohnungen. 2
Laut dieser Norm sollen bestimmte Bewegungsflächen, Haltegriffe und rutschhemmende Böden berücksichtigt werden. 3
3. Fördermöglichkeiten
Bei der Einhaltung solcher Normen kann auch eine Förderung über öffentliche Stellen möglich sein, z. B. über KfW oder andere 4
4. Alltagstauglichkeit für alle
Barrierefreiheit heißt nicht nur Rollstuhlzugänglichkeit. Auch Personen mit Seh- oder motorischen Einschränkungen profitieren: durch kontrastreiche Gestaltung, leicht bedienbare Armaturen und geprüfte Bewegungsflächen. 2
Um ein Bad wirklich barrierefrei zu gestalten, sollten einige Grundregeln beachtet werden:
* Bewegungsflächen
Für ein komplett barrierefreies Bad nach DIN 18040-2 ist eine Bewegungsfläche von 150 × 150 cm empfehlenswert, besonders bei Rollstuhlnutzung. 5
In weniger restriktiven Fällen sind auch 120 × 120 cm möglich. 3
* Bodengleiche Dusche
Eine ebenerdige Dusche ohne Einstieg ist essenziell. Sie sollte rutschhemmend sein und ein sanftes Gefälle aufweisen. 3
* Waschtisch und Armaturen
Der Waschtisch sollte unterfahrbar sein (z. B. für Rollstuhlnutzer) und möglichst nicht höher als ca. 80 cm. Einhebel- oder berührungslose Armaturen erleichtern die Bedienung. 6
* Haltegriffe und Stützelemente
Sicher angebrachte Griffe an WC und in der Dusche geben Halt und Stabilität. Besonders sicher sind Griffe mit Oberflächenprofil 7
* Kontraste zur Orientierung
Kontraste zwischen Sanitärkeramik und Wand oder Boden helfen vor allem sehbehinderten Menschen bei der Orientierung. 6
* Türen
Eine breite Tür (mindestens 90 cm) ist ideal. Bei engen Platzverhältnissen kann eine nach außen öffnende oder eine Schiebetür helfen. 8
* Beleuchtung
Helle, blendfreie Beleuchtung und klare Farbkontraste tragen zur Orientierung bei und minimieren Sturzgefahr. 9
* Frühe Planung
Schon in der Planungsphase sollten die Barrierefreiheitsanforderungen berücksichtigt werden. Azarm Bau begleitet Sie von der Idee bis zur Umsetzung – damit Ihr Bad nicht nur praktisch, sondern auch sicher wird.
* Beratung & Normenkonformität
Wir prüfen, ob die DIN 18040-2 Anforderungen in Ihrem Projekt umsetzbar sind (z. B. Bewegungsflächen, Haltegriffe) – und beraten Sie bei Fördermöglichkeiten.
* Sichere Materialien
Mit rutschhemmenden Fliesen, robusten Haltegriffen sowie hochwertigen Armaturen realisieren wir ein Bad, das sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt.
* Flexibilität bei kleinen Räumen
Auch auf begrenzter Fläche lassen sich barrierefreie Lösungen realisieren: durch cleveres Layout, faltbare Duschabtrennungen oder klappbare Sitze.
* Erhöhte Selbstständigkeit im Alltag
* Weniger Unfall- und Sturzgefahr
* Langfristig werthaltige Investition
* Individuell gestaltbar – je nach Bedarf und Wohnsituation
* Professionelle Umsetzung durch erfahrenes Team
Nutzen Sie die Expertise von Azarm Bau, um Ihr Bad fit für die Zukunft zu machen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihr barrierefreies Bad zu planen. Rufen Sie uns an unter 01590 1060911 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@azarmbau.de, um gleich einen Termin zu vereinbaren!
1. Was bedeutet „barrierefrei“ genau?
Barrierefrei bedeutet, dass ein Raum – hier das Badezimmer – so gestaltet ist, dass er ohne große Einschränkungen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder im Rollstuhl selbstständig nutzbar ist.
2. Brauche ich für ein barrierefreies Bad bestimmte Normen?
Ja: Die DIN 18040-2 legt grundlegende Anforderungen für barrierefreie Wohnungen fest, darunter Mindestbewegungsflächen, Haltegriffe und andere Ausstattungselemente. 2
3. Sind Förderungen möglich?
Ja. Bei Einhaltung der DIN-Normen lassen sich unter Umständen Fördermittel, z. B. durch KfW oder andere Programme, beantragen. 4
4. Kann ich auch ein kleines Bad barrierefrei umgestalten?
Absolut. Selbst auf kleiner Fläche lassen sich barrierefreie Elemente umsetzen, z. B. durch eine faltbare Duschabtrennung oder klappbare Sitze. 8
5. Welche Bodenbeschaffenheit ist sinnvoll?
Ein rutschfester Boden mit einer geeigneten Bewertungsgruppe ist wichtig, besonders im Duschbereich. 3
6. Wie hoch sollte ein unterfahrbarer Waschtisch sein?
In barrierefreien Bädern wird meist eine Höhe von ca. 80 cm empfohlen, damit Rollstuhlfahrer ihn gut nutzen können. 8
7. Brauche ich Haltegriffe im Bad?
Ja – Haltegriffe an WC und Dusche bieten Sicherheit, verhindern Stürze und erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen. 7
8. Sind kontrastreiche Farben im Bad wichtig?
Ja. Farbkontraste helfen vor allem Menschen mit Sehschwäche, sich besser zu orientieren und reduzieren das Unfallrisiko. 6
1: https://www.lukoteam.de/leistung/barrierefreies-bad
2: https://www.baunetzwissen.de/bad-und-sanitaer/fachwissen/barrierefreiheit/barrierefreie-sanitaerraeume-nach-din-18040-2-172838
3: https://www.sanitaerjournal.de/barrierefrei-bauen-din-konform-planen_16770
4: https://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Neue_Kriterien_fuer_barrierefreie_Baeder-1413640.html
5: https://www.ab-nrw.de/umsetzungstipp/barrierefreie-badezimmer.html
6: https://www.akbw.de/fileadmin/download/dokumenten_datenbank/AKBW_Broschueren/Barrierefreies_Bauen/DIN18040-2_ByAK_Barrierefreies-Bauen-02.pdf
7: https://www.baunetzwissen.de/bad-und-sanitaer/fachwissen/barrierefreiheit/barrierefreie-sanitaerausstattung-172724
8: https://www.barrierefreie-immobilie.de/barrierefreies-wohnen/innenraeume/bad/tipps-zur-optimalen-gestaltung
9: https://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_So_sieht_das_Bad_der_Zukunft_aus-3498629.html



